Twitter für die Shell – Teil 0.9

Ich habe (mal wieder) gleich den zweiten Schritt vorm ersten gemacht und zum Auftakt meiner Beitragsreihe „Twitter für die Shell“ sofort zum PHP-Overkill-Client gegriffen. Dass das Updaten des Status bei Twitter über die Shell noch viel einfacher geht, habe ich dabei verschwiegen – war aber gar keine Absicht. O:-)

Ein Blick in die Dokumentation der Twitter-API verrät einem nämlich sehr schnell, dass man mit einem einfachen cURL-Aufruf auch seinen Status von der Shell aus aktualisieren kann:


curl -u benutzername:passwort -d "status=This is TWITTTTTTTTERRRRRRRR" http://twitter.com/statuses/update.xml

Das war’s auch schon!

Wer kein cURL installiert hat (bei Debian/Ubuntu ist es ein einfaches sudo apt-get install curl), der kann auch auf das gute alte „wget“ zurückgreifen, dass nun wirklich überall dabei sein sollte! ;-)


wget http://benutzername:passwort@twitter.com/statuses/update.xml --post-data="status=This is sHELL" -o /dev/null

„-o /dev/null“ schreibt die update.xml, die wget herunterladen soll, in die dahinter angegebene Datei: in diesem Fall /dev/null, da man/ich weder die Datei noch die Ausgabe brauche und darauf vertraue, dass alles glatt läuft! O:-)

Wer möchte, kann sich also auch mit einfachen Programmen/Tools wie cURL und wget behelfen und daraus ein einfaches Twitter-Update-Skript schreiben. In meiner Beitragsreihe „Twitter für die Shell“ möchte ich aber noch etwas weitergehen und einige andere Dinge zeigen, die dann m.E. doch den Einsatz von PHP und einer ganzen Bibliothek rechtfertigen. ;-)

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One thought on “Twitter für die Shell – Teil 0.9

  1. […] vorweg: Hier habe ich einen weiteren Artikel geschrieben, der beschreibt, wie man mit kleinen Linuxprogrammen […]

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